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Der Tierpark
in Stralsund
hat uns positiv überrascht. Natürlich ist er nicht mit
dem Rostocker oder Schweriner Zoo zu vergleichen, aber es gibt doch
eine ganze Menge zu sehen.
Der Tierpark
wurde 1929 als Hirsch- und Rehgehege gegründet, das gegen Kriegsende
schliessen musste. Nach dem Krieg waren die Mittel knapp, so dass
es erst 1959 zu einer Neugründung kam.
Nach dem politischen
Umbruch in Ostdeutschland hat sich der Tierpark weiter entwickelt.
Es gibt eine Reihe neuer, grosszügiger Gehege, die zunehmend
die alten Tiergefängnisse verdrängen, die früher
überall üblich waren. Derzeit zeigt der Tierpark Stralsund
auf einer Fläche von 16 ha etwa 800 Tiere in mehr als 130 Arten
(davon knapp die Hälfte Haustierrassen).
Von den Arten
her liegt der Schwerpunkt in Stralsund auf Huf- und Klauentieren,
also Pferde und Rinder, Kamele und Esel, Wisente und vom Aussterben
bedrohte Haustierrassen.
Wie in vielen
Tierparks in Ostdeutschland gibt es ein sehr ordentliches Wisentgehege
und bei den Hirschen fragt man sich, wer vor und wer hinter
dem Gitter steht.
Wirklich vorbildlich
ist das Wolfsgehege, in dem ein Rudel herrlicher weisser
Polarwölfe richtig viel Platz hat. Sie leben in einem richtigen
Buchenwald und können den Besuchern jederzeit aus dem Weg gehen.
Wollen sie aber meist gar nicht . . .
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